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Bewegungsnotationssysteme

Bewegungsnotationen dienen der Darstellung von Bewegungen jeglicher Art in symbolhafter Form – ähnlich den Noten in der Musik. Sie werden als Bewegungssprache in den Bereichen Tanz, Komposition, Dokumentation, Pädagogik und Forschung verwendet.

Notationen beschreiben Bewegungselemente des menschlichen Körpers durch allgemein gültige Kategorien und Begrifflichkeiten, und ermöglichen die Bewegung und ihre Strukturen auf einer tieferen Ebene zu verstehen, zu begreifen und zu erfahren.

Notationen sind so für all diejenigen interessant, die eine intensive Auseinandersetzung mit der Bewegung und ihrem Körper suchen, neue Möglichkeiten der Bewegung entdecken und verborgene Strukturen aufdecken wollen. Sie ermöglichen einem, über bekannte Muster hinauszuwachsen und einmal Gelerntes innerhalb eines spielerischen, die Neugier weckenden Prozesses wieder und wieder in neuem Licht zu betrachten.

Neben historischen Tanzschriften z.B. aus dem Zeitalter des Barock, sind heutzutage hauptsächlich drei Systeme von Bedeutung:

In jüngster Zeit wird die Tradition der Bewegungsnotation durch neue Möglichkeiten der visuellen und digitalen Bewegungsrepräsentationen herausgefordert. Durch neue technologie-gestützte Visualisierungstechniken entstehen neue analytische und kreative Potenziale, die besonders in der Integration mit der traditionellen Bewegungsanalyse der Tanzschrift nutzbar sind.